Kurzgeschichte: "Verbotene Liebe"

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2 страницы, 967 слов, 1 часть
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Часть 1

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"Verbotene Liebe" (überarbeitete Version auf Deutsch) „Nein, ich darf diese Gefühle nicht wieder zulassen …“, dachte sie und starrte auf die beschriebenen Tafeln in ihrem Sprachkurs. „Sie ist so wunderschön, so gutherzig, strahlt eine Wärme aus, die niemand sonst hat. Aber … warum sollte ich glauben, dass sie nicht genauso ist wie all die anderen, die mich nur ausgenutzt haben?“ Ihre Gedanken wanderten zurück in die Vergangenheit – zu den Tagen im Kinderheim. Damals, vor vielen Jahren, hatte sie sich das erste Mal verliebt. Ihre Liebe war sanft und ehrlich gewesen. Doch kaum hatte sie den Mut gefunden, ihre Gefühle zu offenbaren, brach ihre Welt zusammen. Sie wurde zur Zielscheibe des Spottes. Diejenigen, die sie für Freunde gehalten hatte, wandten sich ab. Ihre falsche Freundlichkeit verwandelte sich in kalte Ablehnung. Als die Umstände sie dazu zwangen, das Zimmer ihrer Eltern im Flüchtlingslager zu verlassen, hatte sie nichts mehr – keine Familie, keinen sicheren Ort, an den sie zurückkehren konnte. Sie schwor sich, stark zu bleiben und nicht von anderen abhängig zu sein. Sie wollte beweisen, dass sie kein Schandfleck für ihre Familie ist, sondern dass sie auch etwas in diesem Leben erreichen kann. Monate später tauchte im Kinderheim „sie“ auf. Ein Mädchen, das anders zu sein schien – sanft, fürsorglich. Sie schenkte ihr die Aufmerksamkeit und Wärme, die sie so lange vermisst hatte. Doch es war nur eine weitere „Falle“. Kaum war sie nach ihrer Flucht vor der Abschiebung ins Kinderheim zurückgekehrt, zogen neue „Freunde“ sie in ihre Spiele hinein. Sie luden sie ein, den Abend mit ihnen zu verbringen. Witze, eine entspannte Atmosphäre – sie durfte sogar zum ersten Mal Shisha rauchen. Und dann veränderte sich alles. Alles wurde neblig. Sie spürte, wie sie die Kontrolle über ihren Körper verlor und erzählte alles. Einer der Jungs legte seine Hand auf ihr Bein, und dann … Sie zuckte zusammen, als sie daran dachte, wie sie sich nicht wehren konnte. Ihre Schreie blieben in ihrem Inneren, die Scham und der Schmerz blieben immernoch bei ihr. Sie erzählte damals niemandem davon. Wer hätte ihr denn geglaubt? Doch die Jungs hörten nicht auf: Sie erzählten ihrer Geliebte von ihren Gefühlen. Das führte dann zu Streit, und bald wusste jeder im Heim von ihren „kranken“ Gefühlen. Später kamen sie tatsächlich zusammen. Sie glaubte, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden hatte, aber bald wurde ihr klar, dass ihre Geliebte nicht aus Liebe mit ihr zusammen kam, sondern nur, um ihre Gefühle für eigene Ziele auszunutzen. Der Stadt erlaubte ihr, eine eigene Wohnung zu mieten, dank der Arbeit, die sie mühsam fand - nein, nicht die Toilettenreinigung und andere nächtliche "Beschäftigungstherapien", die ihr verordnet wurden, sondern die Vollzeitstelle in einer anderen Stadt. Sie arbeitete dort in Schichten, um sich den Aufenthalt in diesem Land sichern zu können. Das Mädchen lebte in ihrer Wohnung, zahlte keinen Cent und schlug sie, wenn sie ihre Forderungen nicht erfüllte. Sie fühlte sich betrogen, ausgelaugt und emotional am Ende. Der Schmerz brachte sie dazu, sich wieder selbst zu verletzen, was sie erneut in eine psychiatrische Klinik führte. Doch dort fand sie einen kleinen Trost – Menschen, die sie nicht verurteilten, sie wie eine Schwester behandelten und ihr moralischen Halt gaben. Sie waren wie sie – „anders“. „Ja, ich bin krank, ich bin kaputt“, dachte sie. „Aber hier verlangt niemand etwas von mir. Hier hasst mich keiner. Hier nutzt mich niemand aus.“ Sie erinnerte sich daran, wie ihr die Tränen über das Gesicht liefen, während ihre Geliebte die Nächte in Clubs verbrachte, nach ihrer schwarzer Arbeit, sie hatte illegal gearbeitet, da sie keine offizielle Genehmigung bekam. Doch eines Tages kam ihre Geliebte tatsächlich nach der Arbeit nach Hause, anstatt wieder in die Clubs zu gehen. Sie legte sich neben ihr und schlief ein. In diesem Moment spürte sie die Nähe, Wärme – etwas, das ihr so sehr fehlte. In diesem Augenblick füllten sich ihre Augen mit Tränen. Aus Angst, dass jemand in der Klasse es sehen könnte, versuchte sie, ihre Gedanken abzulenken, denn das Glück währte nie lange: Nach einer weiteren Nachtschicht kam sie nach Hause und fand ihre Geliebte mit einem anderen Mann in ihrer vermüllten Wohnung auf dem Bett schlafend. Der Schmerz überwältigte sie. Es wurde ihr eins klar: Liebe ist keine Rettung, sondern eine Kette. Sie band sie, zerstörte sie, machte sie schwächer. Alles in ihr erstarrte. Aber sie konnte nichts sagen, ihr fehlte einfach die Kraft dazu. Sie ging einfach wieder zurück zur Arbeit. Als sie zurückkam, fand sie weder ihre Geliebte noch den Laptop, den sie teuer für ihre Arbeit gekauft hatte. Ihre Wohnung brannte aus, als wollte das Schicksal ihr alles nehmen, was ihr geblieben war. Sie zog in eine andere Stadt, in der Hoffnung, von vorne anfangen zu können. Aber Alkohol und Tabletten halfen ihr nicht mehr, die Vergangenheit zu vergessen. Ihr Herz tat weiterhin weh. Und plötzlich traf sie in dieser neuen Stadt ein Mädel, das sie so sehr an ihre erste Liebe erinnerte. „Vielleicht wird dieses Mal anders?“ – ein Hauch von Hoffnung keimte auf. Doch diese Hoffnung verging schnell, als auch sie anfing, sie auszunutzen. Alles wiederholte sich. Schmerz, Enttäuschung, Stress und Verrat. Sie weinte nächtelang, aber die Tränen brachten keine Erleichterung. „Nein, ich werde dieses Leben nicht so weiterhin führen“, sagte sie eines Tages zu sich selbst. Sie stand vor dem Spiegel und sagte zur sich: „Ich werde der Liebe nicht erlauben, mich zu zerstören, und ich werde nie wieder in ihre Richtung schauen. Ich muss stark sein. Ich muss nur an mich denken. Niemand wird mich retten – außer mich selbst.“ In diesem Moment kehrte sie wieder in der Realität zurück, holte die Tablette aus ihrem Rucksack, schluckte sie mit Wasser hinunter, schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Diesmal beschloss sie wieder: Nicht die Liebe, sondern ihre eigene Zukunft würde der Sinn ihres Lebens werden. Denn Liebe ist nur Schmerz, der alles zerstört – vor allem sie selbst.
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